
Energie / Umwelt
Grundsätzlich kann man dem Hochdruckreiniger einen Hang zum Energiesparen attestieren. Ein Gartenschlauch schickt etwa 24l Wasser pro Minute durch, ein Hochdruckreiniger nur zehn Liter. Gleichzeitig ist die Reinigungsleistung des Geräts deutlich höher. Strom sparen kann man am ehesten, wenn man ein Gerät kauft, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Das meiste Energiesparpotential liegt sicher darin, die Produktion neuer Geräte auf das Nötigste einzuschränken, da bei der Herstellung am meisten Energie verbraucht wird. Das spricht für hochwertige Geräte mit der Option, auch in vielen Jahren noch Ersatzteile zu bekommen.
In diesem Sinne Energie sparen kann man bereits mit Kleinigkeiten. In vielen Komplettsets sind zahlreiche Gegenstände enthalten, die vielleicht nie gebraucht werden, etwa Reduzierstücke oder Adapter. Hier sollte sich der verantwortungsbewusste Käufer für das Sortiment entscheiden, was auch wirklich benötigt wird. Pflege und Wartung des Hochdruckreinigers laut Anleitung bzw. Herstellerempfehlung, sorgsamer Umgang mit Gerät und Zubehör ergänzen das Energiesparprogramm.
Ein besonderes ökologisches Thema sind zusätzliche Reiniger. Meist handelt es sich dabei um
Chemie und der Abbau ist nicht immer unproblematisch. Informationen darüber bekommt man beim örtlichen Wasserwirtschaftsamt bzw. beim Betreiber der Kläranlage. Dort erfährt man auch, welche Produkte verwendet werden dürfen. Generell zu behaupten, die Reinigung ohne Zusatzmittel wäre ökologischer, ist zumindest fragwürdig. Reinigungsmittel können das Säuberungspotential des Hochdruckreinigers deutlich verbessern und damit Wasser sparen. Hier heißt es also: Sich informieren und abwägen.
Last but not least kann man natürlich auch damit Energie sparen, indem man Verschmutzungen möglichst vermeidet. Diese simple Weisheit ist immer dann gefragt, wenn allein das Vorhandensein eines Hochdruckreinigers dazu verführt, "den Karren in den Dreck zu fahren."
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